Heute ist der Innenteil des Buches fertig geworden. Es sieht toll aus!!!
Seite für Seite bin ich nochmal durchgegangen und hab geschaut wo noch etwas verändert werden soll. Gine hat dann die Korrekturen gemacht und macht sich dann ans Cover. Ich hoffe sehr, dass wir Nimue morgen früh uploaden können um dann nächste Woche den Probedruck zu erhalten… Und dann gehts los!
Die zwei Seiten sollen DIR einen Einblick in das Buch gewähren und Dir zeigen, dass NIMUE und DU eine einzigartige Buchreihe ist, die nur für DICH geschrieben wurde…
Der Rubikon ist die Zeit der Selbstentdeckung, des Ankommens und der Ich- Bewusstwerdung. In DEINEM neunten Lebensjahr beginnt der Rubikon und kann bis zum dreizehnten Lebensjahr andauern. Es ist eine turbulente und spannende Zeit – wenn DU weißt, was der Rubikon mit DIR anstellt…
Ich bin Nimue. Seit einiger Zeit lebe ich in
zwei Welten, und das macht mich sehr glücklich. Das war nicht immer so. Als ich
neun Jahre alt wurde, habe ich mich mehr und mehr in mich zurückgezogen. Ich
wurde immer trauriger und fühlte mich alleine. Um mich herum veränderten sich
alle ein wenig. Der eine ist jetzt zickiger, der andere unsicher, manche sind
eher wütend oder schnippisch. „Ein schwieriges Alter“, „die kleine Pubertät“, „Frühpubertät“
hört man die Eltern sagen.
Auf meiner einzigartigen Reise bekomme ich genau darauf Antworten und vor allem
Lösungen…
Ich bin nun
neuneinhalb Jahre alt, die dritte von acht Geschwistern. Wir leben auf einem
Hof außerhalb
eines kleinen Dorfes in der Nähe von Dublin in Irland, nur ein paar Hundert
Meter von den Klippen am Meer entfernt.
Meine
braunen Haare fallen fast glatt bis zu den Hüften, in der Sonne glänzen sie, als wären
sie aus dunklem Gold. Ich habe dunkelbraune Augen, eine kleine Stupsnase, volle
Lippen und ein ovales Gesicht. Ein paar Sommersprossen haben sich frech über
meine Nase verteilt. Ich bin eine der größten in meiner Klasse, leider nicht
die dünnste. Nicht dass ich dick wäre, aber es ist eben dieser Bauch, der mich
so stört. Ich fühle mich dadurch so rund und unsportlich. Obwohl ich sehr
beweglich bin. Ich tanze im Ballett und das kann ich richtig gut.
Wir leben seit kurzem mit Mama alleine in unserem großen Haus.
Meine Geschwister sind alle sehr verschieden und trotzdem sind wir eng
miteinander verbunden.
Das sind meineReisebegleiter:
Morgana ist vierzehn Jahre alt, zickig, etwas selbstbezogen und voll in
der Pubertät. Sie hat langes hellbraunes Haar, das sie von ihren
Freundinnen regelmäßig in viele feine Zöpfe flechten lässt. Sie hat ein ernstes,
bildschönes Gesicht mit großen grünen Augen.
Morgana explodiert leicht, sie malt wunderschöne Bilder, die eine Zukunft spiegeln, die
sie in Büchern
über Verschwörungstheorien sieht. In ihrem Zimmer hat sie Vorräte deponiert,
falls der große Crash kommt. In ihrem Freundeskreis sind Menschen
verschiedenster Art und unterschiedlichsten Alters, aber sie halten sehr eng
zusammen.
Sie selbst spielt Gitarre, aber eher für sich selbst.
Mein Bruder Camelot ist zwölf
Jahre alt, ein stiller ruhiger Junge. Er ist feingliedrig mit schwarzen, fast schulterlangen
Haaren und grau-blauen Augen. Wir alle lieben ihn. Er ist sehr hilfsbereit,
immer für uns da und hat die besten Ideen. Er verschlingt ein Buch nach dem
anderen, wenn er nicht gerade im Garten oder in einem der Gewächshäuser
beschäftigt ist.
Er spielt Klavier und Gitarre.
Arthus, acht Jahre alt, ist blond mit langen festen Haaren, einem
markanten Gesicht und blitzenden braun-grünen Augen. Schlank, muskulös und wendig
ist er ein hitziger Typ. Schon immer wusste er ganz genau, was er will. Ständig
baut er sich etwas, ob es kleine Flöten sind, die er sich schnitzt, Pfeil und
Bogen, mit denen er dann stundenlang trainiert oder ein Baumhaus, das bis ins
letzte Detail perfekt sein muss. Er will Musiker werden und lernt selbstständig
verschiedene Instrumente. Arthus ist sehr musikalisch. Wenn er eine Melodie
hört, singt er sie sofort nach. Er spielt Dudelsack und verschiedene Flöten.
In sich ist er sehr ruhig, fast ruhend, aber wenn man ihm zu nahe kommt und ihn
aufregt, explodiert er stark. Zu seinen Geschwistern hat er ein gutes Verhältnis.
Parcival ist sechsJahre alt.
Verträumt
führt er oft Selbstgespräche. Er macht Dinge, die manchmal für die Erwachsenen
nicht nachvollziehbar sind. Er erforscht alles, was er sieht und ihm scheint
nichts zu entgehen. Parcival hat tiefe seltsame Träume. Er schreibt unendliche
Zahlenkolonnen und Buchstabenkombinationen, schreibt Briefe und Inschriften,
die kein Mensch entziffern kann, er erzählt Geschichten von Welten, die wir
nicht kennen. Er erzählt von Verstorbenen, die er sieht und weiß, dass er mit
all seinen Geschwistern schon mehrfach verbunden war.
Avalon, vier Jahre alt, ist die nächstkleinere Schwester. Avalon ist wie ein
verzaubertes Wesen, beinahe leuchtend. Sie ist so lieb und zart wie eine Fee,
weint aber ganz schnell. Sie möchte immer gerne bei mir sein und in meinem
Zimmer spielen. Ihre hellgrünen Augen strahlen und ihr fast weißblondes Haar
lässt sie wie ein Fabelwesen erscheinen. Sie tanzt gern. Und sie liebt die
Musik. Immer wieder holt sie sich die Gitarre und zupft vorsichtig darauf
herum. Außerdem sind für Sie kleine Pflanzen zauberhaft und sehr wichtig. Sie
pflückt jedes Blümchen und jedes Blättchen, legt es daheim in ihre Bücher und
trocknet sie. Mama darf sie dann einkleben und beschriften. Dann blättert sie
in Mamas Pflanzenbüchern und schaut, was für Blümchen sie gesammelt hat. Sie
will Creme daraus machen, wie Mama.
Außerdem liebt sie alles, was glitzert.
Lancelot istzweieinhalb
Jahre alt. Er ist ein kleiner Herzensbrecher, charmant, zuckersüß,
und natürlich total frech. Lancelot wird von allen heiß geliebt. Er schaut
nachdenklich aus seinen tief grünen Augen. Sein süßes Gesicht wird umrahmt von
verwuschelten, dunkelblonden Haaren. Lancelot hat uns alle als Vorbild. Wenn
die anderen tanzen, tanzt er, wenn die anderen essen isst er, wenn die anderen
schreien, schreit er. Mit den Fingern knetet er die Haare in alle
Himmelsrichtungen und sieht immer sehr verwuschelt aus. Im Moment läuft er Mama
noch hinterher oder auch uns Geschwistern. Man muss nicht sehr auf ihn
aufpassen, da er immer mit jemandem aus der Familie zusammen sein möchte und
nie wegläuft. Allerdings fängt er schon an zu diskutieren und das mit nur ganz
wenig Worten.
Gwynwifahr, auch Gwenny genannt, ist achtzehn Monate
alt. Blond, sehr ruhig und in sich gekehrt, beschäftigt sie sich ewig
allein. Das kleine Baby Gwynwifahr ist noch sehr zurückhaltend.
Gibt man ihr einen Ball oder einen Baustein, kann sie sich ewig damit
beschäftigen. Man findet sie immer in irgendeiner Ecke, leise vor sich
hinbrabbelnd und spielend. Manchmal sieht man sie auch mit dem kleinen Hund PIM
irgendwo auf einem Sofa oder auf dem Teppich in der Ecke liegen und schlafen.
Mama Grace ist achtunddreißig
Jahre alt. Sie sieht in allem immer das Positive. Eigentlich sieht man sie
immer lachen. Sie freut sich an kleinen Dingen, an großen Dingen und plant
alles so, dass alle immer das Beste davon haben. Sie ist mittelgroß,
mittelschlank und seit Jahren immer irgendwie schwanger oder stillend. Mit
ihren langen dunkelbraunen, rot gefärbten Haaren und gold-grünen Augen sieht
sie immer ein bisschen verwunschen aus. Meistens trägt sie lange Kleider und
läuft barfuß.
Nie sieht man sie sitzen, außer beim Essen. Immer hat sie was zu tun, entweder
macht sie mit irgendeinem Kind Musik, oder sie steht in der Küche, räumt
irgendwas auf, oder sitzt an ihren Büchern. Seit einiger Zeit schreibt sie
immer intensiver. Seitdem ist sie besonders fröhlich. Sie liebt es, diese
Bücher zu schreiben und liest sie uns Kindern dann auch vor.
DU. Das
bist DU! Du liest diese Geschichte,
gehst diese Reise mit mir und erlebst, was ich erlebe. Gemeinsam lernen wir auf
meiner Reise, was Pierre mir zeigt und erzählt.
Ich lade DICH ein, Begleiter auf meiner Reise zu sein…Du. Ja genau, Du bist gemein!. Du
tauchst ein in meine Geschichte, verbindest DICH mit mir und all den Personen in diesem Buch. DICH kann ich spüren, manchmal brauche ich auch DEINE Hilfe und gemeinsam gehen wir durch den
Rubikon. Du und ich beginnen diese
Reise ohne zu wissen, was auf uns zukommt. Wir erleben die Tiefe des Rubikons,
das Gefühl, einsam zu sein,
unverstanden zu sein, und manchmal auch ungeliebt. Ganz ekelhafte Gefühle sind
das. Und wir beide werden lernen, diese Gefühle in gute Gefühle zu wandeln. DICH spüre
ich in meinem Buch, in meiner Geschichte und in meinem Traum. Ich lade DICH ein, mich zu begleiten und mit mir
gemeinsam zu erleben, zu lernen und zu träumen…
Rubicon und Pierre sind meine Freunde. Gemeinsam erfahren wir unglaubliche Dinge und erleben sagenhafte Abenteuer im Klartraum. Pierre ist schon viel länger dort und kann mir viel beibringen. Er zeigt mir, was es dort für Möglichkeiten gibt und erzählt mir davon. Immer wenn ich etwas lernen darf, ist der Text unterstrichen. DU darfst dann gerne mit dabei sein. So wie mir hilft es auch DIR, DICH zu erkennen.
Im Traum:
Pierre ist dreizehn Jahre alt, hat schulterlange,
dunkelbraune Haare und gold-grüne Augen. Er hat ein feines Gesicht und
ist bestimmt einen Kopf größer als ich. Feingliedrig und muskulös sieht er aus
wie ein Surfer. Er ist mein bester Freund, weil ich ihm ganz und gar vertraue.
Wir lieben die gleiche Musik, das Tanzen und unsere Traumreisen.
Rubicon ist ein großer, weißer Wolf. Er weiß alles über mich.
Wir sprechen in Gedanken miteinander. Rubicon begleitet mich durch die Welt der Wahrheit- oder eben durch
jeden Traum. Er erklärt mir, was der Rubikon ist und wie schön
der Weg dadurch sein kann. Wenn er da ist, ist alles gut.
Ariella ist eine kleine junge Füchsin, die zwischen den Welten wechselt
und Botschaften überbringt.
Marweena ist die Priesterin vom Orden des
Lichts. Sie hat eine große
Gemeinschaft um sich und zusammen vertreiben sie den Nebel des Priesters. Dazu
haben sie eine Decke entwickelt mit geheimnisvollen Zeichen darauf. In die
Decke sind Botschaften eingewebt und sie dient als Tor zum Klartraum.
Der Priester ist dunkel, bestimmend und
machtvoll. Er lenkt die Kinder, die in die Zeit des Rubikons kommen, in seinen
Nebel, um sie dort am besten beeinflussen zu können. Er manipuliert sie
und hat bereits eine große Anhängerschaft. Um ihn herum ist immer viel Nebel,
ein Nebel, der einen dumpf und müde macht und es einem kaum erlaubt, etwas
anderes zu denken und zu fühlenals eine
große Angst.
Emily ist die rechte Hand des Priesters. Man sieht sie allerdings nie
zusammen. Sie ist dreizehn Jahre alt, wunderschön wie eine Elfe mit
langen blonden Haaren und blitzenden Augen. Sie will Pierre ganz für sich haben
und macht dafür beinahe alles. Sie wird von einem grollenden Gewitter
begleitet.
Orino ist ein Delfin. Pierre besucht Orino und seine Gruppe oft. Mit Orino lernt er, sich im Meer frei zu bewegen und mit den Tieren des
Meeres zu kommunizieren. Wann immer Pierre traurig ist, geht er zu Orino und seiner Familie, denn die
Delfine schenken einem das Glück. Alea ist Orinos Delfin-Partnerin
Juhu! Endlich kann ich mir mein Buch von außen mal anschauen. Das ist ein wirklich spannender Moment. Durch die derzeitige Situation da draußen verzögert sich im Moment gerade alles. Die Kinder sind zu Hause und müssen bespaßt und belohnt werden. Gott sei Dank ist das Wetter schön. Auch der Fortschritt von Band 2 hängt im Moment gerade. Ich lasse mich nicht unterkriegen. Morgen wird ein Plan gemacht! Nichtsdestotrotz möchte ich euch gerne das Buch vorstellen!
Das ist der Klappentext:
„Reise durch den Klartraum“, ist eine Aufforderung. Nimue fordert DICH auf, mit ihr durch den Klartraum zu reisen und dort mit ihrem Freund Pierre Abenteuer zu erleben. Nimue, fast zehn Jahre alt, fühlt sich im Moment in ihrer Haut nicht wohl. Nichts passt zusammen. Die Welt steht Kopf und sie passt nicht mehr hinein. Durch Zufall stolpert sie über ein Buch, das ihr erklärt, wie man im Traum aufwachen und dort Abenteuer erleben kann. Dort begegnet sie Pierre, der ihr erklärt, warum sie sich im Moment so unwohl fühlt. Der sogenannte Rubikon, ist eine Entwicklungszeit, den Jeder im Alter zwischen neun und dreizehn Jahren durchlebt. Einsamkeit, Zorn, unbegründete Traurigkeit und manchmal tiefe Verzweiflung sind oft Begleiter dieser Zeit. Im Klartraum gibt es viele Möglichkeiten, diese Gefühle zu wandeln um sich und andere wieder zu verstehen. Allerdings müssen sie dabei gegen den dunklen Priester und die hübsche, zickige Emily kämpfen, die immer wieder versuchen, Nimue und Pierre zu trennen und in den Nebel des Vergessens zu ziehen. Im Traum lernen Sie, die Energie des Lebens zu sehen, aus dem Nichts Dinge entstehen zu lassen, das sogenannte Manifestieren, sie lernen das Gesetz der Anziehung kennen und ihre Gedanken zu lenken, sich durch Meditation zu stärken, in Windeseile Sprachen zu lernen und Instrumente zu spielen. Sie reisen durch die Zeit, Schwimmen mit Delfinen und befreien sich aus dunklen Verließen. Gehe mit Nimue durch den Traum und erlebe was sie erlebt!
Eigentlich läuft alles ganz gut. Wir sind gut in der Zeit. Gine und ich treffen uns um zu besprechen, was als nächstes dran ist. Ich habe ihr all meine Bilder, Daten und Texte gegeben. Nun ist es an ihr, das perfekte Buch aus dem Text zu machen. Die ersten Entwürfe fürs Cover sind schon da. Ich bin total begeistert! Nichtsdestotrotz, wir sind noch lange nicht am Ende. Die Schrift fürs Cover fehlt noch, die Schrift für die Überschriften fehlen noch, die Schrift für den Text im Buch hat Gine schon ausgesucht und ich bin absolut einverstanden.
Der Buchrücken gefällt mir noch nicht, der muss so sein wie die Säulen. Auch mein eigenes Logo muss noch gemacht werden. TraumBuchVerlag-, ja da passt die kleine Fee dazu, die meine Fee-Julie gemalt hat. Gine will sie einscannen und umbauen. Wie auch immer das geht. Mir ist das alles ein Rätsel, obwohl ich ja mal Fotodesign studiert habe, aber es ist so unendlich lange her, fast Lichtjahre.
Wie gesagt, wir haben einen richtig super Vormittag mit unserer Planung, schreiben sogar auf, wie die Flyer aussehen sollen, die Visitenkarten und die Präsentationskarte fürs Buch. Und dann kommen die Ferien. Ein echtes Desaster. Gina hat ihre zwei Kinder zu Hause und ich meine fünf und zu allem Übel kommt noch hinzu, dass meine Kinder alles haben, was man in den Ferien nicht braucht. Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Das Buch erlamt also vollends. Nach den Ferien starten wir neu durch, leider Bremsen uns die Kinder mit ihrer Influenza immer noch aus. Aber Schritt für Schritt geht es voran.
Gine bearbeitet den Text, Seite für Seite wühlt sie sich geduldig durch und hinterlegt Textpassagen mit Notizzettel-Design oder mit einem aufgerissenen Papier. Außerdem setzt sie meine Pflänzchen, den Mond, die Schaukel und die Pfeiler vom Torbogen ein. Mystisch soll es aussehen und die Kinder in den Bann ziehen. Die Eltern natürlich auch.
Wie spannend ist es doch, ein Buch zu schreiben. <<Ein Buch schreiben… >> klingt das nicht wundervoll? Nun bin ich fertig, habe es professionell korrigieren lassen und eine Künstlerin beauftragt, mir ein Bild zu malen. Leider hat es dann doch nicht in meine Vorstellung gepasst und ich habe mit vielen Skizzen und Malproben versucht, herauszubekommen, was ich eigentlich will. Ich versuchte mich mit Acryl, mit Wasserfarben, mit Aquarell, mit Wachsstiften, mit Buntstiften und wasservermalbaren Buntstiften.
Mit Nichts war ich zufrieden. Zu kindlich, zu verzerrt, keine Kraft, kein Coverpotenzial. Ich bin eben keine Malerin. Trotzdem hab ich nicht aufgegeben und nach vielen Abenden und Nächten ist endlich etwas entstanden, von dem ich dachte- das könnte es sein. Mit ein bisschen Überarbeitung…
So hab ich es dann meiner Schwester Gine gegeben, die meiner Meinung nach die beste Grafikerin ist und hab sie mal machen lassen…
In der Zwischenzeit habe ich mich mit dem Klappentext auseinandergesetzt und mich vor einer echten Herausforderung gefunden. Wie schwierig ist es doch, ein ganzes Buch auf ein paar wenige Sätze zu reduzieren und möglichst viel Spannung da hinein zu packen.
Willst Du es mal lesen?
„Reise durch den Klartraum“, ist eine Aufforderung. Nimue fordert DICH auf, mit ihr durch den Klartraum zu reisen und dort mit ihrem Freund Pierre unglaubliche Abenteuer zu erleben. Für Nimue, fast zehn Jahre alt, passt Nichts zusammen. Die Welt steht Kopf und sie passt nicht mehr hinein. Sie landet im Klartraum bei Pierre, der ihr erklärt, warum sie sich im Moment so einsam und unglücklich fühlt. Es ist der Rubikon, ein Entwicklungsschritt, der einem sein Selbst bewusst macht. Einsamkeit, Zorn, unbegründete Traurigkeit und manchmal tiefe Verzweiflung sind oft Begleiter dieser Zeit. Im Klartraum gibt es viele Möglichkeiten, diese Gefühle zu wandeln, um sich und andere wieder zu verstehen. Im Traum lernst DU mit Nimue und Pierre, die Energie des Lebens zu sehen, aus dem Nichts Dinge entstehen zu lassen, das sogenannte Manifestieren, das Gesetz der Anziehung, Eure Gedanken zu lenken, sich durch Meditation zu stärken, in Windeseile Sprachen zu lernen und Instrumente zu spielen. Sie reisen durch die Zeit, Schwimmen mit Delfinen und befreien sich aus dunklen Verließen. Dabei müssen sie gegen den dunklen Priester und die hübsche, zickige Emily kämpfen, die immer wieder versuchen, Nimue und Pierre zu trennen und in den Nebel des Vergessens zu ziehen. Gehe mit Nimue durch den Traum und erlebe was sie erlebt!
In der Zwischenzeit hat Gine meine zwei Gemälde verarbeitet.
Langsam kann ich mir vorstellen, wie mein Buch einmal aussehen wird. Unglaublich, was ein paar Klicks in einem Grafikprogramm ausmachen. Dann allerdings haben wir uns getroffen und Gine hat nicht nur ein paar, sondern gleich sehr viele Klicks gemacht, verschoben, abgedunkelt, aufgehellt, Filter benutzt, neue Elemente eingefügt, nachgezeichnet und dann hat alles ganz anders ausgesehen.
Das wird immer besser! ich bin ganz aufgeregt. Dazwischen schau ich mir das Originalbild an und bin verwundert, wie sehr wir es verändert haben. Ist das noch mein Bild?
Jetzt warten wir gespannt, was am Ende dabei herauskommt 🙂
Wie alt musst DU werden, bis der Traum DEINES Lebens endlich Form annehmen darf? Wie viele Dinge darfst DU im Leben zuerst erleben, bis DEIN Traum gelebt werden darf? Wie viele Tritte in den Hintern brauchst DU , bist DU mit Freude tust, was DU schon als Kind tun wolltest?
Bei mir hat es gefühlt unendlich gedauert. Viele Jahre und sechs Kinder später ist es dann wohl so weit. Jetzt bin ich an einem Punkt, an dem ich verwirklicht habe, was mich mein ganzes Leben lang bewegt hat. Das Schreiben!
Erster Impuls Pam Grout war der erste Impuls. Über Silvester 2018/2019 habe ich ihr Buch E2 gelesen und durchgearbeitet. Ich wollte endlich einen Beweis! Und ich habe Beweise bekommen.
Zweiter Impuls
Mit der Frage, was denn nun aus meinem Schreiben werden soll, bin ich am selben Abend der Reisebuch Autorin Ingrid Retterath begegnet. Das war genau die Antwort vom Universum die ich gebraucht habe! Ein weiterer Impuls.
Ein halbes Jahr lang sammelte ich Ideen, schrieb einen Leitfaden, hauchte meinen Buch-Figuren Leben ein und fand heraus, wie ich am schnellsten all die Ideen zu Papier brachte. Aber vor lauter Arbeit kam ich nicht zum eigentlichen Schreiben. Wieder lag meine Idee brach.
Dritter Impuls
Meine eigentliche Arbeit, ein Laden und Onlineshop für Bio-Babyartikel war mir schon länger eine Last und mittlerweile eine große Belastung. Mit lauter tollen Ideen und halblebiger Umsetzung erreichte ich bald einen Erschöpfungszustand, der für mein Umfeld sicher kein toller Anblick war. Da kam Impuls Nummer 3: Meine Schwester Gine, Grafikdesignerin legte mir nahe, mir endlich Hilfe in meiner Ideenfindung zu holen und vor allem endlich Ordnung in mein vielfältiges Chaos zu bringen. Also bin ich auf ihre Empfehlung hin bei Herrn Brodbeck, einem Gründungsberater gelandet.
Vierter Impuls
Mit Herrn Brodbeck zu arbeiten war klasse. Allerdings hatte ich das Gefühl mehr denn je zu schwimmen. Es gab meinen Laden, meinen Onlineshop, die Frage nach Angestellten, ein Partykonzept, ein neues Network und allem voran die Frage nach der Organisation mit sechs Kindern… Irgendwo ganz hinten stand das Buch. Ich war schon fast soweit, die Beratung aufzugeben, als während einer Beratung endlich der Knoten platzte. Ich beschloss, mein Buch zu schreiben! Schon nach ganz kurzer Zeit war klar, in welche Richtung es gehen sollte.
Der Traum beginnt
Kurz vor den Sommerferien startete ich mit der Planung von meinem Buch. Es sollte ein Roman für Kinder ab neun Jahren werden, den aber ebenso gerne die großen geschwister und die Eltern lesen werden, da sie im Buch einiges über sich selbst, das Klarträumen, das Potenzial unserer energie, das Gesetz der Resonanz und über Meditation erfahren dürfen. Ich skizzierte Nimué die Hauptfigur, beschloss, dass Nimué direkt mit dem Leser kommuniziert, erschuf Pierre, den Nimué im Klartraum begegnet und der ihr den Rubikon erklärt und sie stärkt. Oft bemerken die beiden die Anwesenheit des Lesers und integrieren ihn in verschiedene Abenteuer. Die Musik zieht sich als roter faden durch das Buch. Nimué lernt im Klartraum ihr Cello perfekt zu spielen und macht mit ihren Geschwistern zu Hause viel Musik. Leitthema soll der Rubikon sein, ein Begriff, der aus der Anthroposophie kommt und den Entwicklungsschritt der Kinder zwischen 9 und 13 Jahren beschreibt. Die Lösung für diese schwierige Zeit, wird der Klartraum, oder auch das luzide Träumen sein. Mit diesem Gerüst begann ich meine Kapitel festzulegen und schrieb vor den Sommerferien noch fast bis zu Kapitel 12, mit dem Ziel, das Buch mit 25 Kapiteln zu beenden.
Mein heimliches Buch
Nun begann eine spannende Zeit. Ganz heimlich, dass mein Mann nichts davon mitbekam, schrieb ich in jeder freien Minute an meinem Buch, oft bis spät in die Nacht. Ich wusste, es würde sonst Diskussionen darüber geben, dass ich schon wieder was Neues anfangen will, dass ich das nicht gelernt habe, dass das sicher kein Massenthema ist… Dem habe ich mich ganz bewusst entzogenBis zu den Sommerferien hatte ich zwölf von fünfundzwanzig Kapiteln geschrieben. Ich nahm also meinen Laptop und meine Aufschriebe mit, nahm mir vor, zumindest grob das Buch fertig zu schreiben und fuhr mit großem Enthusiasmus in die Bretagne. Dort kam alles ganz anders. Am ersten Tag wurde mein Mann krank, für die gesamten drei Wochen. Am zweiten Tag zerbrach der Bildschirm meines Laptops und am dritten Tag begann es stürmisch zu werden. Ich kam also ziemlich frustriert nach drei Wochen mit nur ein paar heimlich diktierten Sätzen zu Hause an. Nachdem mein Mann gleich in der ersten Woche nach dem Urlaub die Galle entfernt bekam, begann bei uns zu Hause die Großbaustelle drastische Ausmaße anzunehmen.
Um es kurz zu machen, im November habe ich mit meinem neuen Laptop endlich wieder zu Nimué und Pierre zurückgefunden. Bis Weihnachten habe ich das Buch fertig geschrieben und es dann zum Feedbacklesen an mein Umfeld verteilt. In der Zwischenzeit begann ich mit der Verlagssuche, mit dem Schreiben des Exposées, mit der Kontaktaufnahme zu einer Künstlerin die das Bild fürs Cover malen sollte. Bald wurde mir klar, dass mir das alles viel zu ungewiss ist und vor allem, viel zu lange dauert. Da kam zum wiederholten Mal der Impuls, mich eingehender mit Selfpublishing zu beschäftigen. Nächte weise schaute ich YouTube Videos an und las sämtliche Seiten, die ich finden konnte.
Stand heute habe ich mich für einen Selpublishing Verlag entschieden, weiß beinahe, wie das Bild auf meinem Cover aussehen soll, habe einen Termin beim Fotografen, habe mich für den Titel des Buches entschieden, habe mit Gine, meiner Schwester ausführlich das Design diskutiert, habe mir einen Instagramaccount, einen Pinterestaccount und sogar einen Facebookaccount zugelegt. Und nun sitze ich vor meinem ganz alleine zusammengestellten Blog und versuche, hier Klarheit zu gewinnen. Ein Buch mit sieben Siegeln, namens Blog erschließt sich mir ganz ganz langsam und ich hoffe noch sehr, einmal jemandem zu begegnen, der mir die Grundlagen bei WordPress erklärt.
Nun habe ich ausführlich erzählt, was mich hier her gebracht habe und kann die Spannung kaum aushalten, wie sich die nächsten zwei Wochen gestalten werden. Ich wünsche allen, die das lesen einen schönen Tag und freue mich, wenn ihr mich wieder einmal besucht.