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Für wen ist Nimue?

Nimue schwirrt schon sehr lange in meinem Kopf umher. Nicht konkret, nur so als Idee. Als dann meine Zweitälteste immer unglücklicher wurde und sich in der Schule völlig ausgeschlossen fühlte, wurde die Idee konkreter. Schon in der zweiten Klasse haben wir an einem Elternabend einen tollen Vortrag von unserem Schulvorstand bekommen. Es ging um den Rubikon. Es war ein augenöffnender Vortrag.
Auf einmal waren da auch wieder die Erinnerungen an meine eigene Verzweiflung im Rubikon.

Je intensiver ich mich mit dem Thema Rubikon beschäftigte, desto klarer wurde die Idee. Zeitgleich recherchierte ich ausgiebig zum Thema Klartraum, Lucides Träumen, Out of Body, Astralreisen, Im Schlaf Sprachen lernen… Ich wollte eine Verbindung herstellen.
Die Figuren tauchten auf, die Szenen spielten sich in meinem Kopf ab wie in einem Film und schon waren die ersten Sätze geschrieben.

Ich schrieb von Anfang an für Fee-Julie, es sollte ihr helfen, sich zu verstehen, Selbstbewusstsein zu bekommen. Und dann stellte ich mir plötzlich all die Kinder vor. Jeder Einzelne durchlebt den Rubikon anders, durchschreitet ihn mit einem Auf und Ab der Gefühle, die vielleicht so intensiv sind, wie nie zuvor. Und es sind neue Gefühle. Niemand erklärt dem Kind, was da passiert. Warum? Weil niemand weiß, was da gerade passiert!
Also schrieb ich auch für die Eltern und für die Erzieher. Sie sollen verstehen, wie es in den kleinen, heranwachsenden Geschöpfen aussieht. Sie sollen den Sturm nachvollziehen können, der in den Kinderseelen tobt. Nur so kann jeder Erwachsene auch für die Kinder da sein.

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